FAQ

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Alle sprechen von LTE, GSM, HSDPA,.... und keiner weiß so richtig, was die Abkürzungen bedeuten. Hier eine kleine Zusammenstellung. Die Informationen sind frei im Internet recherchiert und nicht 100% frei von Fehlern.
Quellen: Wikipedia, div. Internet Foren und Fachzeitschriften,....
 
 
 
 
GSM:
Das Global System for Mobile Communications (früher Groupe Spécial Mobile, GSM) ist ein Standard für volldigitale Mobilfunknetze, der hauptsächlich für Telefonie, aber auch für leitungsvermittelte und paketvermittelte Datenübertragung sowie Kurzmitteilungen (Short Messages) genutzt wird. Es ist der erste Standard der sogenannten zweiten Generation („2G“) als Nachfolger der analogen Systeme der ersten Generation (in Deutschland: A-Netz, B-Netz und C-Netz) und ist der weltweit am meisten verbreitete Mobilfunk-Standard. GSM wurde mit dem Ziel geschaffen, ein mobiles Telefonsystem anzubieten, das Teilnehmern eine europaweite Mobilität erlaubte und mit ISDN oder herkömmlichen analogen Telefonnetzen kompatible Sprachdienste anbot. In Deutschland ist GSM die technische Grundlage der D- und E-Netze. Hier wurde GSM 1992 eingeführt, was zur raschen Verbreitung von Mobiltelefonen in den 1990er-Jahren führte. Der Standard wird heute in 670 GSM-Mobilfunknetzen in rund 200 Ländern und Gebieten der Welt als Mobilfunkstandard genutzt; dies entspricht einem Anteil von etwa 78 Prozent aller Mobilfunkkunden. Es existieren später hinzugekommene Erweiterungen des Standards wie HSCSD, GPRS und EDGE zur schnelleren Datenübertragung. nach oben
 
 
 
 
LTE:
LTE ist der erste weltweit gültige Mobilfunkstandard für Europa, Nordamerika und Asien und stellt eine Weiterentwicklung von UMTS und HSPA dar. Die neue Mobilfunktechnologie wird meist der 4. Generation zugeordnet, UMTS sowie HSPA zählen zur 3., GSM mit EDGE und GPRS zur 2. Generation. Grundlegendes zuerst: LTE steht für "Long Term Evolution" und soll in der derzeit höchstmöglichen Ausbaustufe beim Download theoretische Datenraten von bis zu 300 Megabit pro Sekunde (MBit/s) ermöglichen. nach oben
 
 
 
 
2G 3G 4G:
Bei den Abkürzungen 2G, 3G und 4G handelt es sich um die verschiedenen Mobilfunkstandards. Das G steht für Generation und bezeichnet somit die zweite, dritte und vierte Generation der Mobilfunkstandards. Der Unterschied zwischen 2G, 3G und 4G liegt hauptsächlich in der Geschwindigkeit der Datenübertragung. Diese ist auf mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets mit SIM-Karten wichtig, um möglichst schnell im Internet zu surfen. Aktuell existieren in Deutschland alle drei Netz-Typen, jedoch sind nicht in jeder Region alle drei Typen vertreten. Ein Smartphone wählt stets das bestmögliche Netz, allerdings unterstützt nicht jedes Smartphone 2G, 3G und 4G. Aktuell bieten zudem viele Mobilfunkanbieter eine 4G-Verbindung nur mit bestimmten Verträgen an. nach oben
 
 
 
 
 
HSDPA:
High Speed Downlink Packet Access (HSDPA, 3.5G, 3G+ oder UMTS-Broadband) ist ein Datenübertragungsverfahren des Mobilfunkstandards UMTS, das vom 3rd Generation Partnership Project definiert wurde. Das Verfahren ermöglicht DSL-ähnliche Datenübertragungsraten im Mobilfunknetz. nach oben
 
 
 
 
 
HSUPA:
High Speed Uplink Packet Access (HSUPA) ist ein Übertragungsverfahren des Mobilfunkstandards UMTS, das höhere Datenübertragungsraten im Uplink ermöglicht und die Roundtrip-Zeiten (oft als Ping bezeichnet) verkürzt. Mit HSUPA konnten in Kategorie 6 bis zu 5,76 Mbit/s und in Kategorie 9 (Release 9) bis zu 23 Mbit/s erreicht werden. HSUPA ist Teil des Release 9 von UMTS. nach oben
 
 
 
 
 
UMTS:
Die Abkürzung steht für Universal Mobile Telecommunications System. Bei UMTS handelt es sich um einen Mobilfunkstandard zur Übertragung von mobilen Daten. UMTS gehört zur dritten Generation der Mobilfunkstandards und wird deshalb auch als 3G bezeichnet. Vor allem auf dem iPhone finden Sie oben in der Status-Leiste das 3G-Zeichen. Unter Android wird ein "H+" angezeigt. Durch eine UMTS-Verbindung können Sie auf Ihrem Smartphone eine maximale Surf-Geschwindigkeit von bis zu 42 Mbit/s erreichen.  nach oben
 
 
 
 
 
EDGE:
EDGE ermöglicht in GSM-Mobilfunknetzen eine höhere Datenübertragungsrate. Die Technologie wird als Zwischenschritt zu UMTS betrachtet, in ländlich strukturierten Gebieten gar als UMTS-Ersatz. Mit EDGE sind bis zu 250 kBit/s im Downstream möglich. Der EDGE-Standard bietet im Vergleich zu anderen Standards wie UMTS und HSDPA den großen Vorteil, dass er keine komplett neuen Sende- und Empfangsanlagen benötigt, vielmehr setzt EDGE auf den vorhandenen GSM- und GPRS-Standards auf. Oftmals ist nicht mehr nötig als ein reines Software-Update, um bestehende GSM- und GPRS-Netze auf den EDGE-Standard aufzurüsten. EDGE funktioniert im Grunde wie GPRS und versendet Daten in Form von Paketen über ein GSM-Netzwerk. Im Vergleich zu GPRS besitzt EDGE allerdings ein weiterentwickeltes und besseres Modulationsverfahren, das es ermöglicht, im gleichen Zeitraum mehr Pakete (Daten) zu versenden und zu empfangen. Dieser Vorteil äußert sich in höheren Down- und Upstreams im direkten Vergleich zu GPRS. Das EDGE-Netz verfügt auch über eine höhere Stabilität als die beiden herkömmlichen Standards GSM und GPRS. nach oben
 
 
 
 
 
SMS:
SMS ist die Abkürzung für „short message service“, wörtlich übersetzt: „Kurzmitteilungsdienst“ oder „Kurzbenachrichtigungsdienst“. In Deutschland wird üblicherweise auch die einzelne Kurznachricht „SMS“ genannt. Mit einer einzelnen Kurzmitteilung können 160 Zeichen in einem erweiterten 7-Bit-ASCII-Zeichensatz oder bis zu 70 16-Bit-Unicodezeichen zwischen Mobiltelefonen, geeigneten Festnetztelefonen sowie bestimmten Internetdiensten übertragen werden. Wegen der umständlichen Tastatureingabe (1 bis 9 Tastendrücke pro Buchstabe bei nicht im T9-Wörterbuch enthaltenen Begriffen) und der geringen möglichen Länge einer Kurzmitteilung haben sich zahlreiche SMS-Abkürzungen etabliert. nach oben
 
 
 
 
 
NFC:
Der Begriff "NFC" fällt in letzter Zeit immer öfter, wenn es um Smartphones und Bezahlung geht. Erst zuletzt hat Aldi-Nord angekündigt, ab sofort auch NFC als Bezahlmethode einzuführen. In den meisten neuen Smartphones ist NFC verbaut, fällt aber zunächst gar nicht auf. Aber was ist es genau? NFC ist ein neuer Funkstandard zur drahtlosen Datenübertragung. Die drei Buchstaben stehen dabei für "Near Field Communication" - also praktisch: Kommunikation zwischen zwei Elementen, die sich nahe beieinander befinden. Die Besonderheit von NFC liegt in der Tat darin, dass beide Geräte in einem Abstand von wenigen Zentimetern gehalten werden müssen, damit eine Übertragung stattfinden kann. Daraus wiederum ergibt sich der größte Vorteil von NFC: Es ist äußerst sicher gegen das Abhören von außen. Mögliche Täter müssten sich Ihnen schließlich auf engsten Raum nähern um Daten auszuspionieren. Die Übertragungsgeschwindigkeit ist mit 424 KByte/s zwar geringer als die von Bluetooth, reicht aber dennoch, um kleine Datenmengen wie etwa Internet-Links in Sekundenbruchteilen zu verschicken. NFC bietet somit eine schnelle, einfache und sichere Möglichkeit, um Daten mit dem Handy zu übertragen, ohne dabei ein großes Sicherheitsrisiko einzugehen, wie es bei anderen Alternativen der Fall sein kann. Für viele Nutzer ist die Methode somit von Vorteil. nach oben
 
 
 
 
 
IMEI:
IMEI ist eine Abkürzung. Sie steht für International Mobile Station Equipment Identity. Diese 15-stellige Zahl wird vom Gerätehersteller vergeben und soll der eindeutigen Identifizierung von GSM- oder UMTS-fähigen Geräten dienen. Jede IMEI ist theoretisch einmalig und vergleichbar mit der MAC-Adresse von Computerhardware - quasi der Fingerabdruck Ihres Mobilfunkgeräts. Was Bedeutet die IMEI? Hinter der IMEI steht natürlich eine bestimmte Bedeutung. Die Zahlenfolge ist in drei Zahlenblöcke gegliedert. Die ersten acht Zahlen enthalten den Type Allocation Code (TAC). Dabei weisen die ersten beiden Ziffern auf die Akkreditierungsstelle hin. Die folgenden sechs Stellen entsprechen dem Zulassungscode. Die Zahlen neun bis 14 stellen die Seriennummer des Mobilfunkgeräts dar. Die letzte Zahl ist eine Prüfziffer. Sollten Sie am Ende noch zwei weitere Ziffern übrig haben, so sind dies vom Gerätehersteller generierte Zahlen, die Aufschluss über die installierte Softwareversion geben. Warum braucht mein Gerät eine IMEI? Jedes Endgerät übermittelt bei der Einwahl ins Mobilfunknetz seine IMEI. Damit kann das Gerät eindeutig identifiziert werden. Wenn Ihr Handy verloren geht oder es gestohlen wird, können Sie über Ihren Mobilfunkanbieter die IMEI sperren lassen und somit den Zugang zum Netz verhindern. Die Nummer wird dann auf eine Blacklist, in das EIR (Equipment Identity Register), gesetzt. Bei der Einwahl ins Mobilnetz wird die IMEI mit der Liste abgeglichen, und bei einer Übereinstimmung soll der Netzzugang bockiert werden. Leider ist dies nur die Theorie. Nicht alle Mobilfunkbetreiber unterstützen diesen Dienst. Dazu kommt noch, dass die IMEI-Nummern nicht fälschungssicher sind. Mit speziellen Programmen kann die Seriennummer neu programmiert werden. nach oben
 
 
 
 
 
SIM:
Die SIM (Subscriber Identity Module) ist seit Beginn des GSM-Mobilfunks ein steter Begleiter. Jedes Handy benötigt eine solche SIM-Karte, um vom Netzbetreiber erkannt zu werden. SIM-Karten waren früher so groß wie eine Kreditkarte. Die Mini-SIM - meist einfach als SIM-Karte bezeichnet - ist demgegenüber deutlich kleiner und längst der Standard für Handys, dennoch werden die meisten Nutzer zunächst eine kreditkartengroße Karte erhalten, aus der dann die bekannte Mini-SIM herausgebrochen werden kann. Die bereits in den 90er-Jahren definierte Micro-SIM ist erst seit 2009 verbreitet. Zukünftig dürfte der noch kleinere Nano-SIM-Standard weitere Bedeutung gewinnen. Auf dem Chip der SIM-Karte sind Daten gespeichert, die das Handy dafür nutzt, um den Nutzer gegenüber dem Handynetz zu identifizieren. Die SIM-Karte ist daher für Nutzer der Schlüssel zum Handynetz. Deswegen ermöglicht sie es, die Leistungen eines Mobilfunk-Vertrages auch mit anderen Handys zu nutzen. Mit Hilfe einer PIN, die beim Start des Gerätes abgefragt wird, kann der Handy-Besitzer die Nutzung durch Unbefugte verhindern. Die PIN schaltet jedoch nur die SIM (und die darauf befindlichen Daten) für das Handy frei - sie wird nicht an den Betreiber zur Autorisierung des Kunden gesendet. nach oben
 
 
 
 
 
GPS:
Das GPS-System ist ein vom amerikanischen Verteidigungsministerium in den siebziger Jahren entwickeltes und realisiertes Navigationssystem. GPS steht für "Global Positioning System", ( sinngemäß: Globales Positionsbestimmungssystem). GPS ist ein weltweit genutztes System das satellitengestützt für die Positionsbestimmung und Navigation bestimmt war. Wurde GPS zu Beginn für den militärischen Bereich genutzt (Waffensysteme, Kriegsschiffe, Flugzeuge), so wird GPS heute auch vermehrt im zivilen Bereichen genutzt. Die uns bekannteste Art GPS zu verwenden ist der Einsatz in Navigationssystemen im Auto. Aber auch in den Bereichen der Luftfahrt, Schifffahrt, dem Vermessungswesen oder auch nur beim wandern in der freien Natur kommt GPS zum Einsatz. Selbst im Leistungssport oder sogar in der Landwirtschaft wird GPS genutzt. Auch für den Einsatz in Mobiltelefonen wurde ein spezielles GPS entwickelt, das sogenannte A-GPS (Assisted GPS). Mit Beginn der Nutzung waren die Messabweichungen in einem durchschnittlichen Bereich von 100 Metern. In der Jahren der Weiterentwicklung von GPS wurden diese Ergebnisse natürlich immer besser, so das man heute sagen kann die durchschnittliche Abweichung beträgt heute ca. 3 Meter. Höhere Genauigkeiten wie sie bei der Landvermessung benötigt werden erzielt man mit einem speziellen Korrektursignal sowie einem speziellem Empfänger. Die Messungenauigkeiten die man hier damit erreicht liegen im Zentimeter-Bereich. GPS, ein System welches durch seine Vielfältigkeit der Nutzung seinen Platz gefunden hat. Satellitennavigation mittels GPS ist eine faszinierende Technologie, sie hat das navigieren auf dem Lande, zu Wasser und in der Luft revolutioniert. nach oben
 
 
 
 
 
Bluetooth:
Bluetooth ist ein Funk-Standard, der in verschiedensten digitalen Geräten verbaut ist und eine Datenübertragung auf kurzen Distanzen ermöglicht. Das primäre Ziel der Technologie ist es, Kabelverbindungen zwischen Geräten zu ersetzen. Vor allem für mobile Geräte birkt das große Vorteile. Die maximale Reichweite variiert je nach Gerät zwischen 10 und 100 Metern. Bluetooth wird seit Jahren weiterentwickelt und modernisiert. Die aktuellste Version ist Bluetooth 4.2 und zeichnet sich durch eine verbesserte Sicherheit, eine hohe Übertragungsrate und einen stromsparenden Low Energy-Modus aus. Sämtliche Versionen sind miteinander kompatibel. Bei Bluetooth gibt es verschiedene Profile, die festlegen, welche Art von Daten übertragen werden können. Beispielsweise ermöglicht das Profil "HSP" die Nutzung eines Headsets per Bluetooth. Mit dem Profil "A2DP" kann hingegen Musik kabellos von einem Handy auf einen Lautsprecher übertragen werden.Bluetooth wird an unzähligen Stellen eingesetzt. Hier einige Beispiele: Bluetooth ist praktisch in jedem modernen Handy verbaut. So können Sie Dateien an andere Mobiltelefone oder an den eigenen Computer senden. Viele mobile Lautsprecher funktionieren über Bluetooth. Koppeln Sie Ihr Smartphone an den Lautsprecher, können Sie Ihre Musik ohne jegliche Kabel übertragen. Nicht selten sind auch Autos mit einer Bluetooth-Technik ausgestattet. Befindet sich das eigene Handy im Auto, wird es automatisch an den Bordcomputer gekoppelt, sodass Sie eingehende Anrufe oder Nachrichten direkt angezeigt bekommen und per Freisprechanlage antworten können. Auch Laptops besitzen häufig einen Bluetooth-Chip. Über diesen können Sie zum Beispiel Maus und Tastatur drahtlos verbinden. nach oben
 
 
 
 
 
WLAN:
WLAN steht für Wireless Local Area Network, ist also ein kabelloses lokales Netzwerk. WLAN wird überall dort eingesetzt, wo die Datenübertragung per Kabel nicht oder nur mit hohem Aufwand möglich wäre - oder auch einfach nur aus Bequemlichkeit. Es ermöglicht z.B. innerhalb eines Hauses den Internetzugang aus jedem Raum oder sogar von der Terrasse im Garten. Synonym für WLAN wird auch die Bezeichnung des entsprechenden Funkstandards verwendet: IEEE 802.11. Der Buchstabe dahinter gibt Aufschluss über die verwendete Geschwindigkeit. 802.11b ist der "alte" Standard mit 11 MBit/s Übertragungsrate. Aktuell verbreitet ist 802.11g mit 54 MBit/s. Erste Geräte, z.B. die Surf & Phone Box von AVM, arbeiten nach 802.11g+ mit 125 MBit/s. Da DSL zur Zeit mit maximal 16 MBit/s arbeitet, würden aber selbst Geräte nach dem alten Standard fast die volle DSL-Geschwindigkeit übertragen (wir empfehlen einen 54 MBit Empfänger). Erst wenn mehrere Rechner betrieben werden, die untereinander Daten austauschen, bieten die aktuellen Standards Vorteile. Entgegen der weit verbreiteten Meinung, WLAN sei unsicher und könne problemlos "abgehört" und mitgenutzt werden, kann man bei Aktivierung der vorhandenen Sicherheitsmechanismen relativ sicher das Internet nutzen. Die Reichweiten von WLAN / Wireless LAN Innerhalb von Gebäuden werden mit Standardgeräten Entfernungen von ca. 30 Meter überbrückt. Über die gesundheitliche Relevanz der Strahlenbelastung streiten sich die Experten. Es ist dabei jedoch zu berücksichtigen, dass WLAN mit etwa 0,1 Watt nur rund ein Zehntel bis ein Hundertstel der Sendeleistung eines Handys erreicht. Wer also zu Hause ein eingeschaltetes Handy betreibt, muss dann nicht wegen seines kabellosen Heimnetzwerkes in Bedenken geraten. Durch die Aufteilung der Sendeleistung auf mehrere Frequenzbänder, ist die verbleibende Strahlung kaum vom natürlichen Elektromagnetismus der Erde zu unterscheiden. nach oben
 
 
 
 
 
VPN:
Bei einem VPN (kurz für Virtuelles privates Netzwerk) handelt es sich um ein geschlossenes logisches Netzwerk, bei dem die Teilnehmer räumlich voneinander getrennt über einen IP-Tunnel verbunden sind. Wie das genau funktioniert, erklären wir Ihnen hier. VPN-Verbindung einfach erklärt Was ist ein VPN? Was ist ein VPN? Mit einem "virtuellen privaten Netzwerk", kurz VPN, können Sie von unterwegs auf Ihr privates oder lokales Netzwerk zugreifen. Dies kann sowohl privat als auch beruflich sehr nützlich sein. Dazu wird eine VPN-Software benötigt, die sowohl mit dem Router des Netzwerks kommuniziert als auch auf dem Computer installiert ist, mit dem Sie auf das Netzwerk zugreifen möchten. Ein kleines Anwendungsbeispiel: Sie befinden sich auf Geschäftsreise und wollen auf das Firmennetzwerk zugreifen um dort eine Präsentation abzurufen. Sie stellen eine Verbindung zum Internet her und wählen sich anschließend mittels der Software in das VPN-Netzwerk ein. Nun können Sie so arbeiten als ob Sie im Büro wären, obwohl Sie hunderte Kilometer entfernt sind. Vorteile: Über eine VPN-Verbindung können Sie alle Dienste nutzen, die nur in Ihrem privaten oder beruflichen Netzwerk nutzbar sind. Vor allem in Unternehmen gibt es oftmals Programme, welche nur im Intranet genutzt werden dürfen. Auf diese können Sie dann auch von außerhalb zugreifen. Zudem haben Sie Zugriff auf alle lokal gespeicherten Dateien. Diese müssen nach Ihrer Rückkehr nicht auch aufwendig synchronisiert werden. nach oben
 
 
 
 
 
Cloud:
Das Wort "Cloud" kommt offensichtlich aus dem Englischen und heißt auf Deutsch "Wolke". Aber was hat das mit Computern zu tun? Wenn man davon spricht, etwas in die Cloud zu laden, dann meint man in der Regel, Daten auf einem entfernten Server zu speichern.Cloud-Speicherdienste machen persönliche Dokumente, Fotos, Videos und Musik an jedem Computer verfügbar. Die zugehörigen Apps bringen Ihre Daten sogar unterwegs aufs Smartphone – und entscheiden maßgeblich, wie gut der Online-Speicher mobil funktioniert. Einige Apps können mit praktischen Extras zum Beispiel Handyfotos automatisch in die Cloud hochladen oder sie ermöglichen die Bearbeitung von Textdokumenten unterwegs. Die sogenannte "Cloud", also Datenspeicherung auf externen Servern, ist in aller Munde. Sie besitzen ein Android-Handy und fragen sich nun, ob es die Datenwolke auch dafür gibt. Hier erfahren Sie's. Cloud-Speicher für Android am Beispiel von “Google Drive” Im Gegensatz zu Apples iCloud gibt es für Android-Handys nicht "die" Cloud, sondern diverse Anbieter von derartigen Speicherservices, z.B. "Dropbox" oder "Box". Auch Google bietet seine eigene Datenwolke mit dem Namen "Drive" an. Diese gibt's wie alle anderen Speicherdienste nicht nur auf Android-Smartphones bzw. -Tablets, sondern ist auch über den PC nutzbar. Alles, was Sie benötigen, ist ein kostenloses Google-Konto. Gratis können Sie bis zu fünf GB an Daten hochladen; mehr Speicher kostet GeldJetzt Finanzspritze sichern! Zum Kreditrechner. Sowohl die Windows-Version von “Google Drive” als auch die Android-App finden Sie bei CHIP umsonst zum Download. nach oben
 
 
 
 
 
USB / mini USB / micro USB und USB-C:
Wie unterscheiden sich Mini-USB, Micro-USB und USB Typ-C?Hat jemand mal ein Ladekabel für mich? Wenn diese Frage nur so einfach zu beantworten wäre. Micro-USB, Mini-USB, USB Typ-C oder Lightning – allein für aktuelle Smartphone-Modelle gibt es eine Vielzahl an Ladekabeln mit unterschiedlichen Steckern. Wir klären einmal die wichtigsten Unterschiede zwischen Mini- und Micro-USB und geben einen Ausblick auf eine mögliche Stecker-Zukunft mit USB Typ-C. USB: Ein Standard, viele Ausprägungen USB ist nicht gleich USB. Was bei der Einführung des "Universal Serial Bus" eigentlich als Vereinfachung für den Verbraucher gedacht war – nämlich als Standard-Schnittstelle für viele Geräte, hat mittlerweile selbst eine Vielzahl an unterschiedlichen Steckern, Buchsen und Versionen hervorgebracht. Ab dem Jahr 2000 etwa löste USB 2.0 die älteren USB 1.0-Spezifikation nach und nach als Standard bei der Datenübertragungsrate ab. Statt maximal 12 Mbit/s konnten damit effektiv bis zu 480 Mbit/s übertragen werden. Seit 2011 verbreitet sich USB 3.0 mit einer maximalen effektiven Datenrate von 4000 Mbit/s so langsam. Aber auch verschiedene Stecker- und Buchsenausführungen tragen zum Wirrwarr bei. Daher müssen wir uns auch mit verschiedenen USB-Typen beschäftigen, wenn wir über die Eigenschaften von Mini-USB und Micro-USB sprechen wollen. Mini-USB: 60 Prozent kleiner als USBInsbesondere für den Einsatz in kleineren Geräten, wie Kameras oder MP3-Player, wurden ab dem Jahr 2000 Mini-USB-Verbindungen nach USB 2.0-Spezifikation eingeführt. Zeitweise gab es auch diese noch in verschiedenen Ausführungen: Typ A, B und AB. Mini-A und Mini-AB verschwanden 2007 jedoch wieder vom Markt – seitdem gibt es nur noch Mini-B. Diese werden in Peripheriegeräten, also zum Beispiel der Kamera oder dem MP3-Player eingesetzt. Im Vergleich zu herkömmlichen USB-Steckern sind Mini-USB-Stecker rund 60 Prozent kleiner. Statt 12 x 4,5 Millimeter messen sie nur 6,8 x 3,0 Millimeter. Dafür besitzen sie einen Pin mehr als die großen USB-Stecker. Allerdings ist dieser ID-Pin bei Mini-USB noch funktionslos. Daher arbeiten die Verbindungen häufig auch nur in eine Richtung – etwa zum Senden oder Empfangen von Daten oder zum Aufladen eines Peripheriegeräts. Mini-USB muss eine Mindestanzahl von 5000 Steckzyklen gewährleisten, also 5000 Einsteck- und Ziehvorgänge. Denn dabei verschleißen die Kontakte mit der Zeit. Micro-USB: Gleichzeitig laden & Daten übertragen Noch einmal kleiner fällt der Micro-USB-Standard aus. Mit 6,85 Millimetern sind Micro-USB-Stecker zwar minimal breiter als Mini-USB-Stecker, dafür sind sie nur noch 1,80 Millimeter hoch. Im Gegensatz zu Mini-USB gibt es Micro-USB-Stecker in den Ausführungen Typ A und Typ B, die Buchsen gibt es zudem auch als Micro-AB. Micro-A-Stecker sind komplett rechteckig gebaut, während Micro-B-Stecker trapezförmig enden. Zudem kommen unterschiedliche Farben zum Einsatz: Weiß für Micro-A, Schwarz für Micro-B und Grau für Micro-AB. Micro-A kommt auf der Hostseite zum Einsatz, Micro-B wird in das Peripheriegerät gesteckt und Micro-AB ist für die PC-lose Verbindung zweier Endgeräte gedacht. Ebenso wie Mini-USB besitzt Micro-USB fünf Pins, der ID-Pin erfüllt hier jedoch eine Funktion. Er ist für die Kennzeichnung, ob es sich um einen Micro-A- oder Micro-B-Stecker handelt, verantwortlich. Im Gegensatz zu Mini-USB können Micro-USB-Verbindungen in beide Richtungen arbeiten und mehrere Funktionen zur gleichen Zeit erfüllen. So kann man ein Smartphone per Micro-USB laden und zeitgleich beispielsweise Fotos übertragen. Die kleineren Stecker müssen auch länger durchhalten als Mini-USB: 10.000 Steckzyklen schreibt der Standard vor. Ausblick: Mit USB Typ-C ein neuer Standard im Anmarsch Die Zukunft könnte dann aber doch wieder einfacher und endlich einheitlich werden – wenn sich USB Typ-C als Standard etabliert. Einige aktuelle Smartphone-Flaggschiffe wie das Nexus 6P, das LG G5 oder das Huawei P9 setzen bereits auf den neuen Anschluss zum Laden und zur Datenübertragung. Dieser bietet nämlich mehrere Vorteile. Praktisch im Alltag ist etwa die punktsymmetrische Form des Steckers, bei dem es nun egal ist, wie herum er in die Buchse gesteckt wird. Zudem ist USB Typ-C mit allen bisherigen USB-Spezifikationen von USB 1.0 bis hin zu USB 3.1 mit Datenübertragungsraten von bis zu 10 GBit/s. Aber nicht nur Daten werden schneller übertragen. Dank einer verbesserten Energieübertragung von maximal 100 Watt, 20 Volt und 5 Ampere laden Mobilgeräte über USB Typ-C auch schneller als über Micro-USB B. Darüber hinaus bietet der Standard eine Unterstützung für DisplayPort und 4-Kanal-Ton (Lautsprecher und Mikrofon). Trotz dieser Vorteile hat sich USB Typ-C noch längst nicht als Industriestandard etabliert. Das dürfte sich in den nächsten Jahren allerdings ändern. nach oben
 
 
 
 
 
Lightning:
Lightning bezeichnet eine proprietäre Schnittstelle von Apple, die für dünnere Bauweisen in tragbaren Geräten entwickelt wurde. Sie ersetzt seit dem Jahr 2012 den vorher verwendeten 30-poligen-Anschluss. Der Lightning-Anschluss wurde von Phil Schiller während der Produktpräsentation am 12. September 2012 vorgestellt.[1] In dieser Präsentation wurden auch das iPhone 5, der iPod touch (5. Generation) und der iPod nano (7. Generation) vorgestellt, welche alle den Lightning-Anschluss besitzen. Heute nutzen viele Geräte von Apple den Lightning-Anschluss.Der Lightning-Anschluss nutzt acht Kontakte und kann Datensignale digital elektrisch (jedoch nicht optisch) übertragen. Die Buchse am Gerät weist an einer Innenfläche des Schlitzes 8 federnde Kontakte auf. Am Stecker steht axial eine kleine, an den Ecken abgerundete (waagrechte) Platte mit etwa 8 × 1,5 mm Querschnitt etwa 8 mm weit vor. Der Stecker ist um 180° axial verdreht einsteckbar, da beide der etwa quadratischen Plattenflächen jeweils 8 Kontakte aufweisen. Diese liegen flächenbündig als gleichförmiger Raster von vergoldeten, parallelen Längsstreifen in Isolierstoff, der ein quer-ovales Fenster in der vorderen Hälfte der jeweiligen Plattenfläche bildet. Die Platte besteht oberflächlich sonst aus Metall, ist mit Masse (GND) des Steckers verbunden, dient zur Abschirmung und steht aus einem Griff aus Kunststoff vor. Am anderen Ende eines Kabels mit Lightning-Stecker kann u. a. ein USB-2.0-Steckeranschluss zum Einsatz kommen, zum Übertragen von Ladeleistung zum Gerät mit Lightning-Anschluss oder zur Zweiweg-Datenübertragung. Apple bietet auch ein Adapterstück an, das einen Lightning-Stecker und eine Micro-USB-Buchse aufweist und ebenfalls zum Laden und Datenaustausch dienen kann. Ein Mikrocontroller im Lightning-Stecker teilt dem angeschlossenen Gerät (iPhone, iPad, iPod) mit, wofür das angeschlossene Kabel geeignet ist (z. B. USB, Audio etc.) und erwartet damit die dementsprechenden Signale vom Host-Gerät. Dies ersetzt deutlich kompakter den 30-poligen Stecker, der parallel Anschlüsse für USB, Audio, FireWire etc. enthielt und nur in einer Orientierung eingesteckt werden konnte. Der Lightning-Stecker enthält auch einen Authentifizierungschip, um den Nachbau von Kabeln zu verhindern. Ein chinesisches Unternehmen konnte den Chip jedoch bereits 2012 nachbauen.[5] Apple wirkte dem mit dem Update auf iOS 7 im Jahr 2013 schon teilweise entgegen, indem man die Nutzer beim Verwenden von nicht-autorisierten Kabeln davor warnt.Der Stecker ist selbstreinigend, da beim Einstecken der Schmutz von der Buchse abgestreift wird, bevor sich die Kontakte berühren. Er hat auf beiden Seiten Vertiefungen, in die die Federn im Anschluss hineinrutschen. Durch unterschiedlich große Vertiefungen des Steckers können verschieden starke Haltekräfte realisiert werden. Beispielsweise ist das Entfernen des Gerätes beim Dock von Apple deutlich einfacher als bei dem originalen Ladekabel. nach oben
 
 
 
 
 
Live-Stream:
Als Live-Streaming, zu Deutsch Echtzeitübertragung, bezeichnet man ein Streaming-Media-Angebot, das in Echtzeit (englisch live) bereitgestellt wird. Dabei wird oft mittels einer Encoder-Software das Signal digital gewandelt und kann so über einen digitalen Übertragungskanal (z. B. das Internet) übertragen werden. Man darf Live-Streaming nicht verwechseln mit der Übertragung von Live-Webcam-Bildern auf einer Website. Bei letzterer wird lediglich in einem bestimmten Abstand ein Standbild, beispielsweise einer Webcam, via FTP auf einen Webserver geladen.Es gibt eine Vielzahl an Software, die das Live-Streaming ermöglicht, sowohl Audio als auch Video und beides zusammen. Viele große Softwarefirmen wie Microsoft, Adobe und Real bieten fertige Lösungen an, aber auch kleinere Unternehmen wie etwa Emulive, deren Software auch Schnittstellen zu Zahlungssystemen enthalten, so dass Inhalte gegen Bezahlung übertragen werden (Video-on-Demand, Live-Video-Chat). Im Folgenden soll ein Überblick über die zurzeit verschiedenen Software und Übertragungstechniken gegeben werden: Man kann zwischen Peer-to-Peer, Streaming-Servern und seit 2008 auch mit einer Software-Lösung durch einfache Webserver unterscheiden. Grundsätzlich wird zwischen Peer-to-Peer (P2P) und serverbasierten Techniken unterschieden, wobei letztere mittlerweile hauptsächlich eingesetzt werden. Im Falle der P2P-Lösung wird seitens eines zentralen Servers eine Verbindung zwischen zwei Teilnehmern – hauptsächlich bei Videokonferenzen – vermittelt, die dann unabhängig vom Server die Daten austauschen. Der Vorteil dabei ist, dass der zentrale Server nicht mit den Daten belastet wird und die Video-/Audio-Streams zwischen den beiden Rechnern über deren Leitungen übertragen wird. Dabei kann der Betreiber des Servers keinen Einfluss auf die Qualität des übertragenen Streams nehmen. Diese Technik wird unter anderem von der Software Eyeball benutzt, aber auch die meisten Java-Applets die im Internet Live-Video-Streams unterstützen, benutzen diese Technik. Im Falle der serverbasierten (Streamingserver) Lösung wird der Stream vom erzeugenden Rechner (Producer) an einen zentralen Server gesendet, der den Stream dann im Internet verteilt. Mittels dieser Technik kann bei einem technisch gut ausgestatteten Server eine gute Bild- und Tonqualität erreicht werden. Ein Stream kann an tausende Zuschauer gleichzeitig übertragen werden, zum Beispiel bei Livekonzerten. Auch sind Videokonferenzen damit relativ einfach zu gestalten. Live-Streaming wird oft bei Fernsehübertragungen genutzt. Mit rund acht Millionen Zuschauern hält der vom Videoportal YouTube angebotene Livestream zum Stratosphärensprung des österreichischen Extremsportlers Felix Baumgartner im Oktober 2012 den Rekord des bisher meistgesehenen Streams.[1] Video-Direktübertragung per Mobiltelefon-Kamera wird durch die mobilen Applikationen Periscope und Meerkat unterstützt, beim Videoportal YouNow zusätzlich auch von einer Webcam. nach oben